Pressebericht Haikutter Nordwind

Pressebericht - Interview

Haie füttern in der Ostsee

Sponsoring Haifischkutter

Os: Die Steuerberatungskanzlei Deckert hat in 2010 die Patenschaft für das Traditionsschiff "Nordwind" übernommen. Was versprechen Sie sich von diesem Einsatz?

De: Zunächst einmal unterstützen wir mit dieser Aktion den Erhalt eines Kulturdenkmals. Wir meinen, dass es zu den Aufgaben der erfolgreichen Unternehmen einer Region gehört, sich im Bereich Soziales/Kultur zu arrangieren. Die Kanzlei Deckert macht dieses Engagement nunmehr öffentlich, um andere Unternehmen anzuregen, sich ebenfalls für förderungswürdige Projekte einzusetzen. Konkret bedeutet das, so ein Haikutter verschlingt viel Geld für den Unterhalt. Wir helfen mit unserem Arangement "beim füttern".

Os: Warum gerade das Projekt "Haikutter Nordwind"?

De: Natürlich haben wir nach einem Projekt gesucht, dass zu unseren Kunden als auch zu unserer Unternehmensphilosophie passt und unsere Unternehmensstrategie unterstützt. Konkret heißt das: Die Mehrheit unserer Kunden ist dem "maritimen" sehr positiv gegenüber eingestellt, sei es, dass man wirtschaftlich im maritimen Sektor "seine Brötchen verdient" oder dass man im Hobbybereich maritim unterwegs ist.

Wir setzen bei unserer Arbeit in der Kanzlei ganz auf Teamarbeit. - Wer schon mal erlebt hat, wie ein Traditionsschiff gesegelt wird, der wird wissen, dass es ohne Teamarbeit nicht zu bewegen ist. So wird klar, dass Unternehmens- und Schiffsführung nur im Team erfolgreich sein kann! Mit dem Projekt Nordwind möchten wir unseren Leitspruch "Steuern ein Problem - wir steuern Sie da durch" visualisieren. - Wir zeigen unseren Kunden, wie es einem Team gelingen kann ein behäbiges Schiff (als Symbol für ein Unternehmen) z. B. durch ein Regattafeld (als Metapher für die täglichen Unwegbarkeiten des deutschen Steuerlabyrintes) zu steuern. Wichtig ist es uns in ein Projekt zu investieren, welches unsere Kanzleistandorten in Stralsund und Ueckermünde symbolisch verbindet. Die Nordwind wird in 2010 diese Verbindung segeln. Ferner haben wir Geschäftspartner in Dänemark und in Polen. Auch hier kann die Nordwind symbolisch zur Verbindung beitragen.

Os: In Vorbereitung auf dieses Gespräch haben wir gesehen, dass die Kanzlei Deckert eine Spezialisierung auf das dänische Steuerrecht hat. Spielt das Sponsoring der Nordwind auch dort eine Rolle?

De: Interessant, dass Sie das erwähnen. In der Tat ist es uns mit dieser Spezialisierung gelungen eine Dienstleistung anzubieten, die offensichtlich am Markt händeringend benötigt wurde. Fast täglich kommen Kunden (aus ganz Deutschland) zu uns, die Berührungspunkte mit dem dänischen Steuerrecht haben. Als Beispiel nenne ich hier Arbeitnehmer, die in Dänemark gearbeitet haben. Diese sind verpflichtet in Dänemark eine Steuererklärung in dänischer Sprache zu machen. Wer das ignoriert, wird vom dänischen Staat mit empfindlichen Geldstrafen belegt. Oder wer einen dänischen Steuerbescheid hat, braucht vielleicht Hilfe beim Antrag für Bafög, Kindergeld oder beim Verdienstnachweis für die Krankenkasse; erfahrungsgemäß können diese Stellen mit einem dänischen Steuerbeschieid nichts anfangen. Wir helfen dann weiter.

Die Nordwind unterstützt unsere Dänemark-Spezialisierung dahin, dass Dänemark von uns aus am besten über den Seeweg zu erreichen ist; die Nordwind wird als Botschafter diesen Weg in 2010 segeln. Übrigens ist die Nordwind 1919 in Dänemark gebaut worden. Wir unterstützen somit den Erhalt dänischen Kulturgutes. Und geben damit indirekt einen Dank zurück nach Dänemark, welches uns bei der Bearbeitung von dänischen Steuersachverhalten sehr gut unterstützt.

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